Diane
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Die ersten 12 Wochen meines Austauschjahres

Hey ihr Lieben,
fast 12 Wochen bin ich jetzt hier und die Zeit vergeht wie im Fluge. Ich bin nicht so wirklich dazu gekommen hier regelmaessig zu schreiben und ich moechte mich dafuer entschuldigen. Ich probiere in Zukunft etwas regelmaessiger hier auch ueber kleinere Sachen zu berichten. Jetzt kommt erstmal ein kleiner Ueberblick ueber mein bisheriges Austauschjahr.

Der Flug war total in Ordnung, ich habe alle Fluege bekommen und hatte nette Begleitung von einem Jungen aus Hannover, der auch nach Cincinnati geflogen ist. Im Flugzeug habe ich schon die Freundlichkeit der Amerikaner kennengelernt, als mich eine Stewardess einfach so gefragt hat, ob ich nicht das Cockpit kennenlernen moechte... Schon sass ich neben dem Piloten und wurde neugierig ausgefragt.
Am Flughafen in Huntington hat mich dann meine Gastfamilie nett empfangen. Die erste Woche war etwas verwirrend, aber wirklich ganz nett. Da noch keine Schule war, hatten wir nicht so wirklich viel zu tun. Ich konnte es noch nicht so wirklich realisieren, dass ich hier jetzt ein Jahr bleiben werde. Nach einer Woche hat dann die Schule angefangen und mit der Schule die grosse Heimwehphase. Die kommenden 3 Wochen waren Stimmungsschwankungen pur, gepraegt von viel Weinen und wie oft habe ich mich gefragt, wie ich es hier ein Jahr aushalten soll. Haette mir jemand ein Flugticket nach Hause geschenkt, ich haette es wahrscheinlich mit dem Herzen angenommen, doch mein Verstand waere dagegen gewesen. Nachdem dann auch die auftretenden Probleme mit meiner Gastfamilie irgendwie geklaert worden, ging es dann langsam bergauf. In der Schule habe ich langsam Freunde gefunden und ich habe mich mit meinem Stundenplan angefreundet: Theater, History, Biology, Spanish 3, Englisch, Calculus AP. Und ich bin dem Speech and Debate Team beigetreten, was wahrscheinlich eine der besten Entscheidungen hier war. Dort habe ich viele neue, nette Leute kennengelernt, wir haben ein Kennlern-Wochenende in so einer Art Jugendherberge verbracht und hatten super viel Spass. An dem Wochenende hat mich Philip gefragt, ob ich nicht sein Homecoming Date sein wollte. Natuerlich!! So rueckte Homecoming immer naeher und wir hatten eine super tolle Zeit, typisch amerikanisch, aber super toll. Zusammen mit einer sehr guten Freundin Kelsey (ihr Date hat ihr einen Tag vorher abgesagt...), sind wir, Philip und ich, dann in einem super schicken Restaurant gewesen und danach dann beim Dance. Nachdem er mich natuerlich ganz klassisch, mit klopfen an der Tuer, abgeholt hat... Traum aller Maedchen hier!!
Inzwischen bin ich schon mit meiner Speech (Who in the world are you?) bei dem ersten Tournament gewesen, und ich habe tatsaechlich in der Kategorie Original Oratory den 3. Platz von etwa 15 Leuten gemacht!! Alle waren super stolz auf mich, sind aufgesprungen und haben mir super nett gratuliert. Meine verrueckte, super liebe Lehrerin, Mrs. Freeman, ist vor Stolz fast geplatzt und hat mich erstmal eine Weile abgeknutscht. Es ist unglaublich was fuer eine tolle Beziehung man hier zu Lehrern aufbauen kann!! Sie ist hier mit eine meiner Bezugspersonen!! Waehrend des Jahres werden wir noch an vielen Competitions teilnehmen. Gerade dieses Wochenende waren wir in Western Kentucky, etwa 5 Stunden von hier entfernt. Es war ein viel haerterer Wettkampf, weil Kentucky national gesehen einfach viel besser ist als West Virginia. Trotzdem wurde ich auf den 6. Platz platziert! Und habe auch diesmal einen kleinen Pokal bekommen Das ganze Wochenende war total lustig, verbunden mit wenig Schlaf, gutem Essen (Ich liebe Waffel House) und so viele super liebe Menschen.

Das Speech and Debate Team ist zwar ein grosser Teil meiner Freizeit, aber noch lange nicht alles. Ausserdem bin ich noch im Swim Team. Wir haben jeden Tag, ausser Sonntags, Practice. Montags, Dienstag und Donnerstag Running and Strechting in der Schule, bzw. auf dem Football Feld, und Mitwochs, Freitags und Samstag im Pool. Practice ist super anstrengend, aber auch das macht super viel Spass und endlich habe ich das Gefuehl, meinen Kilos, die hier schon dazu gekommen sind, etwas entgegenzuwirken. Ein anderes grosses Thema ist hier natuerlich auch immer Rides zu finden... Meine Gasteltern arbeiten viel und meine Gastmutter moechte uns nicht umherfahren. Verstaendlich, wenn auch manchmal etwas schwer fuer uns. Aber bisher haben wir es irgendwie immer geschafft nach Hause zu kommen, und wenn uns der Coach nach Hause gefahren hat.

Mit meiner italienischen Gastschwester verstehe ich mich soweit ganz gut. In den ersten Wochen haben wir uns gehasst, aber inzwischen wissen wir beide miteinander umzugehen und kommen echt ganz gut zurecht. Manchmal wuenschte ich mir, dass ich mal etwas mehr Zeit fuer mich haette, was in einer Familie mit 7 Mitgliedern echt schwer ist. Wir wohnen hier direkt neben einem Park, aber leider erlauben meine Gasteltern uns nicht, alleine einen Spaziergang zu machen, was ich manchmal braeuchte... Au man, an die amerikanische Denkweise muss man sich manchmal echt erst gewoehnen!! Es gibt immer mal wieder Probleme mit meiner Gastfamilie, einfach weil wir doch so verschieden sind. Aber irgendwie probieren wir daran zu arbeiten und alles andere werde ich auf mich zukommen lassen...

Aber sonst geht es mir hier inzwischen richtig gut. Ich liebe die Leute in der Schule, das Speech and Debate Team, mein Swim Team und ich habe immer was zu tun. Oftmals komme ich erst abends um 8 Uhr von der Schule oder vom Schwimmtraining nach Hause und falle dann nur noch tot ins Bett, tot, aber gluecklich.

Ausserdem werde ich Anfang Dezember vom 8-14 den East Coast Trip von Explore America mitmachen!! Darauf freue ich mich schon ganz besonders und es wird sicher eines der Highlights meines Jahres. Nur noch 4 Wochen!! Und weil die Zeit hier echt wie im Fluge vergeht, ist das echt nicht mehr viel. Bald ist schon Weihnachten!!!

Ich liebe hier mein Speech and Debate Team, mein Swim Team, mal mehr und mal weniger meine Gastfamilie, meine gute Freundin Kelsey, Peanutbutter, Butterfinger, Oreos, die Freundlichkeit der Amerikaner, die billigeren Preise, dass jeder bereit ist dir Rides zu geben, die Popularitaet dadurch, dass du Austauschschueler bist, dass meine Calculus Class super hart ist, aber ich das Gefuehl habe richtig was zu lernen, school lunch, Briefe aus Deutschland, und einfach mein Leben hier!

Ich vermisse meine Eltern, meine Brueder, meine beste Freundin, gutes Essen, Gemuese und Obst, dass ich machen kann was ich will, dass ich das Haus verlassen kann wann ich will, deutsches Brot, dass ich kochen darf, mein Bett, mein Zimmer, .... Deutschland, einfach das deutsche Denken, Bus und Bahn, Fahrrad fahren!!, dass die Schule zentral liegt, ...

Naechstes mal mehr,
Alles Liebe
Eure Diane
11.11.07 00:38
 


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DokMaineeseks / Website (7.12.07 18:34)
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